mit leib und seele.

„essen hält leib und seele zusammen.“ alter spruch, der nichts von seiner weisheit verloren hat. meinetwegen könnte er auch gerne um den zusatz „gesunder menschenverstand“ ergänzt werden. man konnte ja hier lesen, welche art von gehirnverschwurbelungen bei diäten und co. herauskommen.

jedenfalls als 1-personen-studierenden-nebenjobber-pendler-haushalt (*) bleiben bei mir in der küche a) kaum zeit zu kochen und b) immer irgendwelche reste übrig. ich koche äußerst gerne, da es immer besser schmeckt als fertig-gekauftes essen und beruhigender ist als jegliches yoga-joggen-boxen-sportzeugs zusammen. suche ich allerdings passende rezepte im netz, finde ich meist solche, die noch mindestens dreißig weitere zutaten erfordern oder aber davon ausgehen, dass eh alles vorrätig ist. fail.

vorratshaltung bei oben beschriebenem 1-personen-haushalt scheitert einfach schonmal an der haltbarkeit der meisten dinge und dann eben auch daran,dass ich mich nicht zwei wochen lang vom selben ernähren möchte. und weitere zutaten einzukaufen, die einmalig genutzt werden, ist auch unsinnig, weil die dann wieder unter vorratshaltung fallen und – siehe oben.

ääh ja, lange rede, kurzer sinn: jetzt dann auch mit rezepten, aber ohne bilder. die meisten sind schnell, einfach und wandelbar, vor allem aber 1-p-s-n-p-haushalt-geprüft (* s.o.).

fangen wir mit gnocchi mit karo-schalotten-wein-sauce an.

für eine person nehme ich eine halbe packung gnocchi (fertig gekauft), 2 verschrumpelte karöttchen, die noch in meinem kühlschrank rumgammelnliegen, 1 schalotte, 2 kräftige schluck roséwein vom abend vorher, olivenölsalzpfefferthymian.

salzwasser aufstellen. während man darauf wartet, dass es kocht, die karotten in scheiben und die schalotte in ringe schneiden. beides fein, also nicht durchscheinend, beißen sollte man ruhig noch dürfen. pfanne mit olivenöl erhitzen. wenn das öl heiß ist, karotten und schalotte rein und anschwitzen bis alles schön glasig ist und ein bisschen farbe hat (ein bisschen!), dann mit dem wein ablöschen. auf kleiner flamme einköcheln lassen. mit salzpfefferthymian abschmecken. falls es dir zu flüssig ist, mit ein bisschen mehl abbinden für eine leicht cremige konsistenz.

wenn das wasser kocht, die gnocchi rein und so lange köcheln lassen bis sie oben schwimmen, dann gnocchi abgießen oder abschöpfen und anschließend zu der weinsauce in die pfanne. kurz schwenken, dass gnocchi die sauce annehmen, dann auf den teller, evtl noch parmesan drüber – fertig.

der spaß dauert ungefähr 10 minuten, wenn alles parallel läuft und die karotten können nach belieben durch paprika, tomate oder fast jedes andere gemüse ersetzt werden. der rosé kann auch durch weiß- oder rotwein ersetzt und natürlich auch dazu getrunken werden.

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