comment ça va? – diary 12.3.13

der abend hatte es gestern echt noch in sich und irgendwie habe ich mich trotz glas wein, ausschlafen und (ausnahmsweise) frühstück mit kaffee noch nicht so wirklich davon erholt.

dass ich in einer wg lebe, hatte ich bereits erwähnt. dass es sich um einen 12-personen-haushalt handelt und wir deswegen 1x im monat eine art wg-besprechung haben, hatte ich hingegen bislang unterschlagen. gestern also fröhliches 2-stündiges diskutieren und organisieren, bis plötzlich irgendwann das messer in meinem rücken steckte. zumindest gefühlt. von hinten durch die brust ins auge, oder wie dieser blöde spruch heißt. und danach habe ich diesen raum verlassen und kam mir gedemütigt und verarscht vor. ich will nicht weiter ins detail gehen, aber es wird zeit, dass ich ausziehe.

doof auch: gestern das zimmer nicht mehr geschafft (wird wohl auch nix mehr, ich ahne es), dafür alle 4 maschinen wäsche durch (habe ich erwähnt, dass das alles mein zeug ist?). dementsprechend ist heute bügeln angesagt. moah.

und anschließend wirklich und wahrhaftig, hausarbeiten schreiben. bewerbungen stehen vorerst nicht mehr auf der to-do-liste, da eine sehr konkrete einladung zum vorstellungsgespräch ins haus geflattert ist. es heißt jetzt also, daumen drücken. (konkret aber erst am fünfundzwanzigsten, weil dann ist das gespräch.)

der plan ist heute also kurz, aber wie wir gestern lernten – unverhofft kommt oft. gepriesen sei die vorlesungsfreie zeit.

ansonsten hat sich aufgrund der anderen gestrigen beiträge beim tagebuchbloggen, meine these bestätigt: je mehr zeit zur verfügung steht, desto weniger wird eigentlich tatsächlich gemacht. wohingegen die produktivität der damen mit kind und job im umgekehrten verhältnis zur tatsächlich vorhandenen zeit steht und außerdem auch noch proportional ansteigt. unfassbar. woher kommt da die kraft? ich bin manchmal schon mit mir allein überfordert.

edit: bislang noch nichts wirklich produktives erledigt. wäsche  zwar eingeräumt, blusen aber noch nicht gebügelt. mit den wohnis nr.09 und nr.06 pommes zu mittag gegessen, soulfood sozusagen. lange an einem delikaten brief gefeilt, vier seiten und zwei stunden lang. in der hoffnung dadurch etwas mehr spielraum zu haben. außerdem: noch eine einladung zum vorstellungsgespräch, diesmal am sechsundzwanzigsten. yay. zwischendurch internet lesen, prokrastinieren. studentenalltag. der druck der deadline ist scheinbar noch nicht groß genug. uah.

– die anderen tagebuchblogger_innen sind hier versammelt. –

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