feministisches.

soeben bin ich über zwei links gestolpert, die ich euch ans herz legen möchte. beide sind unabhängig voneinander geschrieben und veröffentlicht worden, allerdings mit einem inhaltlichen zusammenhang, der auffallend ist bzw. der mir aufgefallen ist, da ich sie direkt nacheinander gelesen habe.

hierbei handelt es sich um einen blogeintrag von nicki zum thema „berufstätige mütter und schuldgefühle“, der mir via christine finkes gezwitscher empfohlen wurde:

Ich will keine “berufstätige Mutter” sein. Ich bin Mutter und ich arbeite, nicht anders als mein Mann Vater ist und arbeitet, und meine Freundin nicht mit Kind ist und arbeitet. Kein Mensch nennt meinen Mann “berufstätigen Vater” oder meine Freundin “kinderlose Berufstätige”.

bei dem nächsten artikel handelt es sich um eine offene abrechnung deborah kogans mit dem (us-amerikanischen) literaturbetrieb (ich bezweifle, dass es in deutschland sehr viel anders ist). diesmal empfohlen von lisa ranks gezwitscher:

„Würden Sie je einen Autor einen Vollzeitvater nennen?“, lautet eine meiner rhetorischen Fragen.

und ich frage mich dabei, wie es sein kann, dass es immer noch und nachwievor möglich ist, dass die gesellschaft es schafft mit ihren vorstellungen und anmaßungen einzelne menschen derart zu entmündigen? von gleichberechtigung i.s.v. gleichen rechten und gleich geltender meinung kann hier nicht die rede sein.

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