nablopomo #03

Ich bin heute, ob der Wärme, eher unmotiviert, etwas zu schreiben. Das liegt aber nur indirekt an den hohen Temperaturen, sondern vielmehr an den daraus resultierenden Kopfschmerzen. „Geheimnisse“ ist zudem der heutige Themenvorschlag des NaBloPoMo. Dazu fallen mir erstmal nur Belanglosigkeiten ein, aber weil ich schon mit belanglosen Befindlichkeiten angefangen habe, kann ich damit nun auch weitermachen.

Das erste offene Geheimnis:
Ich bin tätowiert. Wer mich im Alltag erlebt, erwartet das scheinbar nicht unbedingt und die meisten sind mehr als überrascht, wenn sie erfahren, dass sich unter Bluse und Blazer noch eine Rückentätowierung befindet.

Das zweite offene Geheimnis:
Ich verbringe gerne ganze Tage im Bett. Mein freier Freitag gestaltet sich hin und wieder derart, dass ich sehr lange schlafe und mir dann sukzessive die benötigten Tagesutensilien heran hole. Erst den Kaffee, dann das Frühstück, irgendwann das Netbook, später noch was zu lesen und das Telefon und am Ende auch noch das Abendbrot. Das ist für mich purer Luxus und damit kann man mich echt glücklich machen.

Das dritte nicht ganz so offene Geheimnis:
Ich bin ein sehr spiritueller Mensch. Ich glaube nicht mehr an den Gott, wie ihn uns die christlichen Kirchen vermitteln. Ich glaube erst recht nicht an diese Kirchen. (Ich bin aber durchaus der Überzeugung, dass die Arbeit, die sie in Diakonie, Pflege und sozialer Fürsorge leisten unabdingbar ist, weswegen ich weiterhin Kirchensteuer zahle.) Ich glaube allerdings an ein göttliches Allganzes, das größer ist als all das, was wir uns vorstellen können oder was wir erfassen können, und dass dieses Allganze uns leitet. Ich glaube daran, dass wir hier auf Erden Erfahrungen sammeln, die darauf abzielen, unsere Liebesfähigkeit gegenüber der Menschheit und Schöpfung zu erweitern und dabei unsere innersten Ängste fallen zu lassen. Ich glaube zudem daran, dass dieses Ziel nicht in einem Leben zu erreichen ist und dass wir bis zum Erreichen dieses Ziels wiedergeboren werden. Ich glaube außerdem, dass das, was da wiedergeboren wird, unsere unsterbliche Seele ist, die uns schützt und uns zu jedem Zeitpunkt begleitet. Das ist für mich ein sehr tröstlicher Gedanke.

…Ich schätze, das reicht an Geheimnissen für heute (und bin gerade selbst erstaunt darüber, wohin dieser Eintrag geführt hat).


Dieser Artikel erscheint im Rahmen des #NaBloPoMo, den @makellosmag für den Juli ausgerufen hat. An die unverbindlichen Themenvorschläge halte ich mich sporadisch bis gar nicht. Dieser Beitrag äußert unvermutet mein Innerstes und meine persönliche Überzeugung. Ich bitte das zu respektieren.

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