circe.

Tilla Durieux als Circe, Franz von Stuck (1912/13), Staatliche Museen Berlin.

Tilla Durieux als Circe, Franz von Stuck (1912/13), Öl auf Holz, 60 x 68 cm. Staatliche Museen Berlin, Gemäldegalerie. Quelle: http://prometheus-bildarchiv.de/de/

ich glaube, dieses gemälde zählt zu meinen all-time-favourites. die roten haare, der verschmitzte blick und auch die ungewöhnliche perspektive nehmen mich jedes mal von neuem für dieses bild ein.

der mythos um circe dürfte halbwegs bekannt sein: sie war eine zauberin, die – so berichtet es homer in seiner „odyssee“ – die gefährten des odysseus mittels eines zaubertranks in tiere verwandelt hat. erst aufgrund seines einschreitens hob sie den zauber auf und bewirtete sie ein jahr lang im überfluss. beinahe hätte sie es geschafft, odysseus und seine kameraden für immer an sich und ihr inselreich zu binden. allein die sehnsucht nach frau und kind trieb odysseus letztendlich weiter.

dieses gemälde zeigt die schauspielerin tilla durieux, die zu beginn des 20. jahrhunderts die circe in einem bühnenstück von caldéron gab. franz von stuck, der maler, muss so fasziniert von ihrer darstellung gewesen sein, dass er sie gleich drei mal in solch einem rollengemälde verewigte.

Tilla Durieux als Circe, Franz von Stuck, 1912/13, Öl auf Pappe, 53,5 x 46,5 cm. Privatbesitz.

Tilla Durieux als Circe, Franz von Stuck, 1912/13, Öl auf Pappe, 53,5 x
46,5 cm. Privatbesitz.
Quelle: http://tiny.cc/nm3hww

Tilla Durieux als Circe, Franz von Stuck, 1912/13, Mischtechnik auf Papier, 53 x 46 cm. Besitz mir unbekannt. Quelle: http://tiny.cc/gl3hww

Tilla Durieux als Circe, Franz von Stuck, 1912/13, Mischtechnik auf Papier, 53 x 46 cm. Besitz mir unbekannt.
Quelle: http://tiny.cc/gl3hww