über dem tellerrand.

sterben jenseits der heimat – welchen traditionen, welchem glauben, welchen trauerriten folgt man? und wer kümmert sich, wenn es keine familie gibt, die sich kümmern könnte? bei kleinerdrei geht es um den tod in der diaspora.

feministische denkanstöße – dass kinderlose frauen unser bild von weiblichkeit erweitern können und dass mutterschaft heutzutage durch unsere leistungsgesellschaft bestimmt wird, kann in diesem klugen interview mit sarah diehl bei derfreitag nachgelesen werden.

angelina jolie pitt schrieb vor ungefähr zwei jahren über ihre mastektomie, um erblich bedingtem brustkrebs vorzubeugen – jetzt schrieb sie bei der new york times über die entfernung ihrer eierstöcke und warum sie dies mit der welt teilt.

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über dem tellerrand.

wenn arbeit und broterwerb nicht mehr zu einem guten leben ausreichen, dann…arbeitet man halt noch mehr? hauptjob + minijob = erwerbsarmut – die süddeutsche berichtet.

durch networking und vitamin b zum job? oft wird die nase darüber gerümpft, in der wirtschaft ist es gang und gäbe, männer bevorzugen männer und frauen bevorzugen frauen – ein persönliches resümee von christine finke.

die taz interviewt johanna wanka. angesprochen werden bildungspolitik, gesellschaftliche aufstiegschancen sowie einwanderung und flüchtlingspolitik – fast ein lehrstück über diplomatische formulierungen mit geringer aussagekraft. ein rundumschlag, der einen irgendwie ratlos zurücklässt.

über dem tellerrand.

warum frauen öffentlich und vor großem publikum für ihre sache auftreten sollten, erklärt teresa bücker drüben bei editionf.com: drei gründe für mehr öffentliche auftritte!

dass durch das generische maskulinum unsere sprache bereits gegendert worden ist, wird in diesem beitrag deutlich: es geht um geschlechtergerechte sprache. von mir aus können wir zukünftig auch gerne von menschengerechter sprache reden.

unter die kategorie „victim-blaming“ fällt folgender bericht der sueddeutschen zeitung: ein vergewaltigungsopfer muss aus ihrer mietwohnung ausziehen – zitat: weil sie „ärger“ gemacht habe.